Männer gegen Güstrower HV

Diese Nachricht wurde schon 101 mal gelesen.

Männer schlagen sich ordentlich

Zum heutigen Heimspiel in der Beke-Halle in Schwaan begrüßten die Männer des TSV den Güstrower HV. Der eindeutige Favorit brachte eine große Menge Fans mit, so dass der Güstrower Anhang deutlich überwog und eine Kulisse der Unterstützung bot. Schade eigentlich, dass nicht genau so viele Bützower Zuschauer dabei waren, denn was die Männer um Detlef Kröger und Bernhard Zisler zeigten, war für die wenigen Bützower Fans nicht schlecht anzusehen, insbesondere, wenn man bedenkt, dass die Männer seit September kein vernünftiges Training machen können. Sicher – es ging am Ende verloren mit 23:29 – aber dieses Ergebnis täuscht ein wenig über den Verlauf des Spiels hinweg.

Das erste Tor für Bützow fiel bereits nach 33 Sekunden, obwohl die Gäste den ersten Angriff starten durften. Maximilian Veit schnappte sich einen Pass und lief den ersten Konter. Leider war es vorerst der letzte Konter der Heimmannschaft. Da mehrere Angriffe der Warnowstädter ins Leere gingen, liefen die Gäste einen schnellen Angriff nach dem anderen. Das ging so schnell, dass es schon nach ca. 8 Minuten 2:7 stand. Die ersten Güstrower Fans unkten bereits: „Los, lasst uns gehen, das Spiel ist gelaufen.“ In der Tat – es sah so aus, als würde Bützow eine „Klatsche“ bekommen. Doch das ist das Schöne am Handball. Man darf sich nie zu früh freuen.

Langsam fanden sich die Bützower. Nun antworteten sie auf ein erhaltenes Tor mit einem eigenen geworfenen. So plätscherte das Spiel bei einer Tordifferenz von 4 Toren erst einmal bis zum 9:13 hin. Daniel Stammann wechselte in den Kasten und begann, sich auf die Schützen aus der Kreisstadt einzustellen. In der Folge wurden gleich mal zwei Tore zum 11:13 gut gemacht. Aha – es geht doch! Sicherheit brachte das jedoch nicht. Aber es zeigte sich eine gute Einstellung in der Mannschaft, die ruhig blieb. Zwar gingen beide Mannschaften nach einem Zwischenspurt der Güstrower bei einem Stand von 11:16 in die Pausenräume. Aber da konnte noch was gehen. So souverän sahen die Gäste nicht mehr aus. Im gebundenen Spiel zeigten sich bei ihnen auch Schwierigkeiten in der Durchschlagskraft. Die Abwehr wurde besser und Daniel hielt immer mehr.

Mit Beginn der zweiten Hälfte setzten die „Hausherren“ dort an, wo sie zwischendurch angekommen waren. Sie gingen mehr auf Lücke und gaben sich nicht geschlagen. Als Thomas Necker zum 14:16 einnetzte, war das Spiel wieder offen. Auf Seiten der Gäste übernahm nun Alex Wirt das Zepter. Er warf mehrere Tore für die eigene Mannschaft. Er stellte quasi im Alleingang den 4-Tore-Vorsprung wieder her. Schlimmer noch, beim Zwischenstand von 15:20 sah es wieder deutlich aus. Doch die Bützower zeigten wirklich Moral. Erneut gelang es ihnen, beim 21:23 wieder aufzuschließen. Auch beim 22:25 waren sie noch dran, wie man so schön sagt. Leider gingen danach drei gut herausgespielte Abschlüsse nicht im Tor unter, so dass die Barlachstädter wieder ins Laufen kamen. Das war einfach der Genickbruch. Gegen den Tabellenersten, der mit dem SV Warnemünde die meisten Tore wirft, kann man in unserer Situation als Tabellenletzter verlieren. Der TSV hat dabei aber ordentliche Leistung gezeigt. Und wer weiß, es gibt ja noch eine Begegnung.

Für den TSV spielten:

Falk Schünemann und Daniel Stammann (beide im Tor), Steffen Klink (6), Yannick Laß, Thomas Necker (2), Maximilian Veit (1), Sebastian Kröger (5), Bernhard Zisler, Henning Zisler (4), Sebastian Ritter (1), Carsten Behning, Oliver Maegdefessel (4).