Frauen

Saison 2018-2019: Aussichten der Frauenmannschaft

Veröffentlicht: 11. Juli 2018, 09:00 Uhr

Die vergangene Saison hat die Mannschaft um Katrin Horke angesichts der Gesamtumstände wunderbar abgeschlossen. In der höchsten Liga des Landes konnte ein guter Mittelfeldplatz belegt werden. Damit hat das Team einen weiteren Schritt nach vorn gemacht. Dabei war vorauszusehen, dass die letzte Saison nicht leicht werden wird. Einerseits war die Leistungsdichte in der Liga ausgeglichener, andererseits hatte die Mannschaft über längere Zeiträume nur die Möglichkeit, einmal die Woche zu trainieren. Die bisher zur Verfügung stehende Halle in Güstrow konnte nämlich nicht mehr genutzt werden. Leider zeichnet sich für die kommende Saison keine wesentliche Verbesserung ab. Erneut kann zur Vorbereitung der Saison voraussichtlich kein Hallentraining stattfinden. Der Boden in der Wilhelm Schröder Halle muss schon wieder technisch bearbeitet werden. Es steht sogar zu befürchten, dass die Umbauarbeiten nicht rechtzeitig bis zum ersten Spiel fertig werden. Somit keine guten Ausgangsbedingungen.

Die Mannschaft hat einige Abgänge zu verzeichnen. Laura Thiedig, Sarah Sommer, Cindy Dünow, Selina Blumrich und Jeanette Krüger haben den Verein verlassen. Teilweise beruht das auf einem Wechsel des Vereins, teilweise ist das berufs- und studienbedingt. Als Neuzugang ist Katja Ehmke vom VfL BW Neukloster zu erwähnen. Außerdem haben die ersten Mädels aus der Nachwuchsmannschaft Interesse gezeigt, die Frauen unterstützen zu wollen. Damit stehen wieder die Neuausrichtung der Mannschaft und die Integration der Neuzugänge für die kommende Spielserie als Arbeitsaufgabe an. Mit dem heutigen Tage beginnt nun die Vorbereitung hierauf. Das traditionelle Auftakttraining wird am Inselsee in Güstrow stattfinden.

Die Mannschaft stellt sich vor, trotz der widrigen Umstände einen guten Mittelfeldplatz am Ende einzunehmen. Sie hat in der vergangenen Saison in einigen Spielen gezeigt, dass sie den Top-Mannschaften Paroli bieten kann. Beispielsweise gelang es unseren Frauen, gegen die II. von Wismar zweimal erfolgreich zu sein – gegen die Mannschaft also, die am Ende mit einem Punkt vor dem TSV den vierten Platz belegte. Einmal war das Team jeweils gegen den späteren Vizelandesmeister und den Drittplatzierten erfolgreich. Gegen den späteren Landesmeister zeigte Bützow beide Male spannende Spiele. Insbesondere soll die Heimstärke auch in der kommenden Saison wieder gefunden werden. Hier wird die Mannschaft stets durch ein Publikum unterstützt, welches als Rückgrat fungiert. Die Mannschaft hofft, das auch wieder viele Fans in der kommenden Spielzeit zur Unterstützung in die Halle strömen werden. Weitere Details zur Vorbereitung werden nach und nach hinzugefügt.

 

 

Was steht an?

Älterer Artikel: 10. September 2017, 09:00 Uhr

Mit dem gestrigen Spieltag hat die Saison der Handballfrauen sehr erfreulich begonnen. Die Mannschaft hat die erste Runde des Landespokals als Gast beim Ribnitzer HV bestritten und dafür gesorgt, dass sie auch noch an der zweiten Runde teilnehmen kann (siehe Spielbericht). Am 21.10.2017 müssen die Frauen nun zur HSG Greifswald-Loitz. Bislang sind die Bützowerinnen nie über die erste Partie hinausgekommen. In der Vergangenheit gab es mehrfach denkbar knappe Ergebnisse, aber es hat eben nie gereicht. Mal sehen, wie es in dieser Richtung weiter geht.

Mannschaftsfoto Siegesfeier

Erste Runde Landespokal geschafft

Obwohl noch nicht wieder alle Spielerinnen an Bord sind, zeigt sich aber doch schon eine gewisse Schlagkraft der Mannschaft. Deutlich wurde das bei der Turnierteilnahme der Frauen in Dorf Mecklenburg, in welchem die Gastgeberinnen bei 2 x 20 Minuten Spielzeit deutlich besiegt worden sind. Gegen die Ligakonkurrenten Stavenhagen und Pädagogik siegten sie ebenfalls. In der Begegnung gegen Stavenhagen war das zwar nicht ganz so deutlich (2 Tore), doch im letzten Spiel gegen Pädagogik Rostock wurde das Endergebnis wieder klarer. Obwohl der Trainer allen Spielerinnen Spielpraxis gab, war kaum ein Bruch festzustellen. In einem Trainingsspiel gegen GW Schwerin 1 über 3 x 20 Minuten kurz vor dem Turnier gab es nur im letzten Drittel eine Packung. Da ließen die Kräfte nach. Im ersten Drittel unterlagen sie 8:10 und im zweiten Drittel 9:10. Diese Vorbereitungen und die dort erzielten Ergebnisse dürfen aber nicht überbewertet werden.

„Die kommende Saison wird schwer“, so warnt der Trainer. „Die Liga wird ausgeglichener; jeder kann jeden schlagen, da kommt es auf die Tagesform an.“ Problematisch ist, dass für die Mannschaft zumindest bis Weihnachten keine zweite Hallenzeit zur Verfügung steht. Die bislang genutzte Halle wird anderweitig genutzt. Das macht es noch schwieriger. Die Abteilung Fußball des TSV hat kurzfristig ihre Nutzungszeit in einer kleinen Halle zur Verfügung gestellt, allerdings können diese Trainingszeit berufsbedingt nur wenige Spielerinnen nutzen. Wir müssen sehen, was die Saison bringt und was die Frauen daraus machen.

Mannschaftsfoto

Erfolgreiche Turnierteilnahme

Die ersten Heimspiele werden auch gleich richtige Kracher. Da kommt zunächst GW Schwerin II – eine Mannschaft, die in der Vergangenheit häufig Landesmeister wurde und sicherlich auch diese Zielstellung für die kommende Saison ausgegeben hat. Dann kommt zum zweiten Heimspieltag am 30.09.2017 der aktuelle Landesmeister, der Stralsunder HV, der eine gute Bilanz in den Begegnungen gegen den TSV Bützow aufzuweisen hat. Schließlich kommt am 14.10.2017 Fortuna Neubrandenburg in die Wilhelm-Schröder-Halle, der Absteiger aus der Ostsee-Spree-Liga.

Also ein undankbar schweres Programm gleich zu Beginn der Saison. „Wenn nicht jede Spielerin von Beginn an voll mitzieht,“ so Klink weiter, „kommen wir leicht unter die Räder, denn zwischen den genannten Heimspielen, müssen wir nach Wismar (Wismar II), und das ist nicht mehr der Punktelieferant der vergangenen Saison, vielmehr sind die Stützen des Mecklenburger SV (zuletzt Dritter in der Tabelle) nach Wismar zurückgegangen. Wir müssen nach Warnemünde (in der letzten Saison ein Tabellenplatz vor uns) und nach Crivitz (letztjähriger Vizelandesmeister). Wenn wir unter diesen Bedingungen am Ende der Saison einen mittleren Tabellenplatz einnehmen, haben wir eine ordentliche Zielstellung.“

Mit dem Publikum im Rücken wird diese Zielstellung sicherlich erreichbar sein. Also – Helft uns! Wir brauchen Euch.

Wir haben aber noch zwei Neuzugänge zu vermelden:

Josefine Schreier (auf dem rechten Bild vordere Reihe die Zweite von links) ist wieder dabei. Sie kommt aktuell vom Güstrower HV, war eine Spielzeit davor bereits beim TSV. Wir können sie also wieder in unseren Reihen begrüßen. Sie spielt im Rückraum.

Stefanie Praetzel (auf dem rechten Bild hintere Reihe Dritte von linka) wechselte vom VfL BW Neukloster zu uns und wird die Position im Tor verstärken.

 

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