{"id":3279,"date":"2017-11-12T17:34:52","date_gmt":"2017-11-12T16:34:52","guid":{"rendered":"http:\/\/hb.buetzower-handball.de\/?p=3279"},"modified":"2017-11-12T17:41:54","modified_gmt":"2017-11-12T16:41:54","slug":"frauen-serie-unterbrochen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hb.buetzower-handball.de\/?p=3279","title":{"rendered":"Frauen \u2013 Serie unterbrochen"},"content":{"rendered":"<h2 class=\"western\">RHC 2 bezwingt Warnowst\u00e4dterinnen<\/h2>\n<p>Es w\u00e4re zu sch\u00f6n gewesen, die kleine Serie fortzusetzen, die die Frauen des TSV zuletzt hingelegt haben. Aber gestern hatte es nicht sein sollen. Zugegeben, in der Besetzung, in der die G\u00e4ste vom Rostocker HC angetreten sind, k\u00f6nnen sie fast jede Mannschaft der MV-Liga schlagen. Aber unsere Frauen hatten es selbst in der Hand. Chancenlos waren sie nicht. Vielmehr zeigte sich dem Publikum eine an Spannung kaum zu \u00fcberbietende Partie zweier gleichwertiger Gegner. In der unterlagen eben unsere Frauen mit 23:25. Der Unterschied bestand nur in Nuancen. Doch der Reihe nach.<\/p>\n<p>Das erste Tor der Begegnung wurde nach fast drei Minuten von der Drittligaerfahrenen Isabell Duwe erzielt. Es dauerte beinahe nochmal eine Minute, bis die Heimmannschaft zum 1:1 ausgleichen konnte. F\u00fcr beide Seiten war es nicht leicht, Tore aus dem gebundenen Spiel zu erzielen. Doch die B\u00fctzowerinnen machten es den Gegnern auf andere Weise leicht. So verhinderten Pfostenw\u00fcrfe und Lattenkracher aber auch technische Fehler ein ums andere Mal erfolgreiche Abschl\u00fcsse, weshalb die G\u00e4ste gnadenlos Konter laufen konnten. Dabei zeichnete sich die pfeilschnelle Linksau\u00dfen der G\u00e4ste besonders aus, die mit exakten Langp\u00e4ssen durch die Torh\u00fcterin versorgt wurde. Dementsprechend legten die G\u00e4ste immer ein Tor vor. Gut war, dass es den Gastgeberinnen trotzdem gelang, den Anschluss zu erzielen. Beim 9:8 konnte der TSV das erste Mal in der Partie selbst in F\u00fchrung gehen. Die hielt jedoch nicht lange. Der RHC glich nicht nur aus, sondern erzielte nun vier Tore in Folge zum 9:13 Zwischenstand. Der Trainer J\u00fcrgen Klink nahm prompt eine Auszeit. Er monierte vor allem die fehlende R\u00fcckzugsbereitschaft seiner Mannschaft. Die Einstellung der Mannschaft \u00e4nderte sich, was sich im weiteren Zwischenergebnis von einem 12:13-Halbzeitstand widerspiegelte. In der Pause war noch Einiges zu besprechen. Das sollte umgesetzt werden.<\/p>\n<p>Hoch motiviert ging es in die zweite H\u00e4lfte. Julia Kretschmer und Celina Bollow-Garlipp setzten dort an, wo sie kurz vor der Pause aufgeh\u00f6rt hatten. Es folgte das 13:13. Hier wurde quasi auf Null gesetzt. Isabell Duwe legte zwar erneut vor, jetzt begann aber die beste Phase der B\u00fctzowerinnen. Das Spiel wurde breiter angelegt. Der TSV ging nicht nur mit 15:14 in F\u00fchrung, sondern baute diese sogar um drei Tore zum 18:15 aus. Das war es dann aber auch schon. Der RHC arbeitete sich wieder heran. Nora Leonhardt aus der ersten Frauenmannschaft der G\u00e4ste war nun nicht zu bremsen. Ihr 1-gegen-1 war grenzwertig und jeweils nahe am St\u00fcrmerfoul, allerdings so nicht von den Schiedsrichtern gesehen und deshalb auch nicht als solches zu bezeichnen. Jedenfalls gelang es unserer Deckung nicht, sie in den Griff zu bekommen. Sie war in der Folge auch die Matchwinnerin. Sie hatte nicht nur gro\u00dfen Anteil daran, dass die G\u00e4ste zum 18:18 ausgleichen konnten, sondern war auch in der ganz hei\u00dfen Phase zum Schluss \u00e4u\u00dferst agil. Dieser Ausgleich kam in der 42. Minute. Ab jetzt gab es wieder ein an Spannung kaum zu \u00fcberbietendes Kopf-an-Kopf-Rennen beider Mannschaften. Das zahlreiche Publikum hatte ganz offensichtlich Spa\u00df an der Partie. In den Reihen war die Stimmung gut. Unten auf der Platte gaben beide Seiten alles. Mal war B\u00fctzow mit einem vorn, mal Rostock. Die Trainerin der Drittligareserve nahm in der 52. Minute beim 21:21 selbst eine Auszeit. Wohl, um zu beruhigen. In der Folge \u00fcbernahmen nur noch die Drittligaerfahrenen Spielerinnen Duwe, Leonhardt und Justine Schwarz Verantwortung. Leider war nun die Abstimmung in der eigenen Abwehr nicht stimmig. So wurden zwei unn\u00f6tige Treffer kassiert. Dennoch war noch alles m\u00f6glich. Beim 23:22 erhielten die G\u00e4ste einen 7-Meter-Wurf zugesprochen, den die an diesem Tag gl\u00e4nzend aufgelegte Stefanie Praetzel klasse parierte. Das war 4 Minuten vor dem Schlusspfiff. Letztlich im Nachfassen konnte aber Leonhard zum 23:23 ausgleichen. Der n\u00e4chste Angriff der Heimmannschaft ging schief. Er wurde zu fr\u00fch abgeschlossen. Der Gegentreffer lie\u00df nicht lange auf sich warten. 23:24 und Klink nahm in Minute 57:51 eine Auszeit. Die bewirkte wieder eine bessere Abstimmung und einen Ballverlust der G\u00e4ste, den Celina und Kretsche liefen. Celina konnte nur noch durch ein b\u00f6ses Foul durch kr\u00e4ftigen Sto\u00df in den R\u00fccken gebremst werden, sie verlor beim Sturz zu Boden auch den Ball, den Kretsche allerdings aus vollem Lauf aufnehmen und in Richtung einer gro\u00dfen L\u00fccke in dem noch nicht sortierten Deckungsverband der Hansest\u00e4dterinnen weitertreiben konnte. Leider pfiffen die Unparteiischen den noch m\u00f6glichen Konter ab, um das Foul an Celina mit einer 2-Minuten-Strafe zu ahnden. Noch dazu wurde die falsche Spielerin, eigentlich eine B\u00fctzowerin in den gegnerischen Reihen, Serina Harloff, bestraft. Den Sto\u00df hatte jedoch aus Sicht der B\u00fctzower Bank eine andere Spielerin begangen. Das war in Minute 58:38. Eigentlich eine Chance f\u00fcr B\u00fctzow, denn den Rest der Spielzeit mussten die Rostockerinnen in Unterzahl spielen. Der n\u00e4chste Angriff des TSV scheiterte an der Torh\u00fcterin. Den gegnerischen Angriff konnte B\u00fctzow eigentlich durch ballorientierte Abwehr erobern. Celin Kellert wollte auch sofort den Konter durch Einwurf von der Au\u00dfenlinie einl\u00e4uten. Cindy D\u00fcnow war auch schon in aussichtsreicher Position, doch leider hatten die Unparteiischen nicht wahrgenommen, dass eine Rostockerin den Ball zuletzt ber\u00fchrt hatte. So wurde Einwurf irrt\u00fcmlich f\u00fcr die G\u00e4ste gegeben. Die schlossen \u00fcber Leonhard 5 Sekunden vor dem Schlussignal ab.<\/p>\n<p>\u201eMan sieht an der Dramatik dieses Schlussverlaufs, dass es im Handball manchmal auf Kleinigkeiten ankommt, manchmal ist auch Pech dabei, doch es hat sich in den vergangenen Wochen die St\u00e4rke unserer Mannschaft herauskristallisiert. Wir sind den Leistungstr\u00e4gern dieser Liga ebenb\u00fcrtig.\u201c So Trainer Klink. \u201eWir haben auf beiden Seiten kampfbetonte Mannschaften gesehen, da w\u00e4re das Unentschieden ein tolles Ergebnis gewesen, aber so ist Handball nun einmal.\u201c Die Co-Trainerin Katrin Horke sah selbstkritisch das Unverm\u00f6gen mitte der zweiten Halbzeit. \u201eWir h\u00e4tten die drei Tore Vorsprung nicht hergeben d\u00fcrfen. Dass wir die G\u00e4ste da wieder ins Spiel kommen lassen, hat uns das Genick gebrochen.&#8220;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2 class=\"western\">F\u00fcr B\u00fctzow:<\/h2>\n<p>Stefanie Praetzel und Yvonn J\u00e4ger (Tor), Julia Kretschmer (5), Selina Blumrich, Anne Behning (2), Patricia Sachs, Celina Bollow-Garlipp (7), Katrin Horke (4), Celin Kellert (3), Cindy D\u00fcnow, Anna Herbst (2), Josefine Schreier.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>RHC 2 bezwingt Warnowst\u00e4dterinnen Es w\u00e4re zu sch\u00f6n gewesen, die kleine Serie fortzusetzen, die die Frauen des TSV zuletzt hingelegt haben. Aber gestern hatte es nicht sein sollen. 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