Pokalaus für Zweite

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Zweite ausgeschieden

Gestern trat unsere zweite Männermannschaft in der ersten Runde des Landespokals gegen den MV-Ligisten, den Doberaner SV an, und schied bereits in dieser Runde aus dem Pokalgeschehen aus. Am Ende war das Ausscheiden mit einem 21:22-Ergebnis versöhnlich, tatsächlich wäre deutlich mehr drin gewesen. Ziel war es nämlich, den Pokalwettkampf als zusätzliche Spiel,öglichkeit zu sehen.

Dazu hätte aber gleich von Anfang an alles besser funktionieren müssen. Die Bützower waren zwar in der Deckung von Anfang an hell wach, nicht jedoch im Angriff. Was da an Chancen vergeben worden ist, ging – wie man immer so schön sagt – auf keine Kuhhaut. Frei vor dem Tor gingen die Würfe knapp vorbei, an den Pfosten oder an das Bein des gegnerischen Torhüters. So nahm es kein Wunder, dass es bis zur 19. Minute brauchte, bis aus dem 1:7 ein 2:7 wurde. Sicherheitshalber nahm der Gästetrainer dann auch gleich eine Auszeit.

Die bewirkte, dass sich auch die Gäste mehr konzentrierten, denn auch was sie bis dahin zeigten, war der Höherklassigkeit nicht angemessen. So fielen folglich einige Tore mehr. Zur Halbzeit stand es 6:12.

Trainer Kröger war mit der Leistung seiner Mannen nicht zufrieden. Seine Forderung war, sich wenigstens nicht abschlachten zu lassen. Die Heimmannschaft beherzigte das und zeigte fortan, dass mehr möglich war. Die Abwehr in der fairen Begegnung war weiterhin in Ordnung. Die Angriffe wurden früh unterbunden. Außerdem wurde ballorientiert gearbeitet. Auch die Torhüterleistung steigerte sich. Damit war die Ausgangsbasis geschaffen für die Aufholjagd. Doch zunächst konnte der Abstand nur marginal verringert werden. Meistens lag die Tordifferenz zwischen 4 und 5 Toren. Immerhin hatten die Warnowstädter bereits nach 13 Minuten ein Tor mehr geworfen als in der gesamten ersten Halbzeit (13:17). Das stimmte versöhnlich. Als es später beim 16:19 sogar anstand, auf zwei Tore zu verkürzen, ließen die Bützower diese Chance nach 4 Angriffen, das war fast symptomatisch für diesen Nachmittag, ungenutzt. Zuviele technische Fehler wurden verursacht. So legten stattdessen die Gäste zum 16:20 vor.

Wer nun annimmt, das Spiel wäre hiermit vorentschieden gewesen, sah sich getäuscht. Eines zeichnete gestern die Mannschaft aus – der Kampfgeist. Die Zweite steckte nicht auf. Plötzlich wurde aus dieser Begegnung sogar noch ein spannendes Spiel. Die Kröger-Sieben zogen auf 17:20 nach und näherten sich den Gästen bedrohlich auf 19:21. Und es war noch Zeit. Trotz wiederholter Unterzahl war dies gelungen. Die Gäste versuchten, ihren Vorsprung noch irgendwie hinüber zu retten. Sie spürten ganz offensichtlich, dass das Spiel noch gekippt werden könnte. Als dann das 21:22 gefallen war, durften die Gäste etwas sehr lange ausspielen, obwohl ersichtlich nichts passieren sollte. Letztlich führten sie den Ball in ihren Runden noch ca. eine Minute.

Egal, was bleibt, ist das Gefühl, wenn die Bützower etwas früher zur alten Stärke gefunden hätten, wäre auch ein Sieg möglich gewiesen. „Loben kann ich nur den Kampfgeist meiner Spieler, mehr an Positivem kann ich allerdings nicht finden“, so das Fazit des Trainers.

Positiv war aber noch etwas: Der Stil, wie man den MV-Ligisten in Schach hielt und seine Angriffe entschärfte war ansehnlich. Hier war mannschaftliche Geschlossenheit zu sehen. Letztlich hat die Heimsieben ein Tor weniger zugelassen als die erste Männermannschaft zwei Wochen zuvor. Da stand es am Ende 26:23.

 

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