Frauen siegen gegen SV Pädagogik

Diese Nachricht wurde schon 169 mal gelesen.

23.03.2019

Am Ende klarer 28:22-Sieg

Am vergangenen Samstag hatten unsere Frauen eine Mannschaft zu Gast, der man in der Hinrunde knapp unterlag, weil es immer wieder Zeitstrafen gegeben hat und in Unterzahl zu spielen war. Das sollte nun in der Rückrunde besser gemacht werden. Das ist nur teilweise gelungen. Tatsächlich kassierte der TSV erneut 5 Zeitstrafen. Unabhängig davon konnte unsere Mannschaft am Ende als Sieger vom Parkett gehen.

Der SV Pädagogik ist unseren Frauen seit Jahren bekannt als kämpferisches Team, das zu keiner Zeit – auch bei größerem Rückstand – aufgibt. Trotz des positiven Verlaufs der letzten Spiele war das Heimteam um Trainer Klink also gewarnt. Das Spiel begann auf beiden Seiten konzentriert. Den 1. Treffer für die Bützower konnte Anna Herbst nach wunderbarer Vorlage durch Caroline Kröning erzielen. Caro legte selbst noch einen nach, sodass es gleich mal 2:0 stand. Doch nun dominierten die Abwehrreihen. Die Gäste konnten erst in der 8. Minute ausgleichen. Die Warnowstädter ihrerseits brauchten über 7 Minuten, um das 3:2 nach Einsatz von Katrin Horke zu erzielen. Ab jetzt gab es eine starke Phase des TSV. Jeder zeigte Torgefährlichkeit. Die Angriffe wirkten dynamisch. So ließen Katja Ehmcke, Celina Bollow-Garlipp und noch mal Anna jeweils ein Tor folgen. Die Gegner konnten selbst nur einen Treffer landen. Es stand 7:3 und nach einem weiteren Treffer von Celina 8:3. Jetzt hätte man meinen können, die Warnowstädterinnen haben das Spiel im Griff. Dem war nicht so. Leider waren nun Konzentrationsschwierigkeiten, fehlende Bewegung im Angriff und technische Fehler zu verzeichnen. Diese wurden durch die Gäste sofort bestraft. In der 23. Minute stand es folglich 8:8; durchaus eine Situation, in der ein Spiel kippen kann. Nun zogen die Bützowerinnen wieder etwas an. Sie gingen mehr auf Lücke. Folglich konnte ein daraus erkämpfter 7-Meter-Strafwurf von Anne Behning erfolgreich zum 9:8 eingenetzt werden. Aber erneut glichen die Gäste zum 9:9 aus. Es zeigte sich genau das, was man von der gegnerischen Mannschaft kannte. Sie lässt nicht locker. Genau davor hatte Klink gewarnt.

In einer Phase, in welcher beide Mannschaften Zeit Strafen zu verbüßen hatten, setzte beim TSV in der Situation des Spiels 5 gegen 5 ein neuer Aufschwung ein. Anteil daran hatte unter anderem die erneut starke Torhüterleistung von Stefanie Praetzel. Sie parierte in dieser Phase unter anderem einen Siebenmeterwurf. Plötzlich stand es wieder 13:9, was wie ein sicheres Polster wirkte. Beim 13:10 ging es in die Kabinen.

Es war klar, dass die Gäste aus der Hansestadt noch einmal angreifen würden. Wenn es nicht unnötig spannend gemacht werden soll, musste die Heim 7 sofort konzentriert in die 2. Halbzeit hineingehen. Das wurde im Prinzip auch umgesetzt. 3 Tore von Horki und eines von Katja führten zu einem Zwischenstand von 17:11, dem die Gäste jetzt nur noch hinterher liefern. In der gesamten 2. Halbzeit kamen die Rostockerinnen nie mehr als 4 Tore heran. Beim 28:22 wurde zugunsten des TSV abgepfiffen.

Für die letzten beiden Spiele der Saison hat der TSV in der Tabelle günstige Voraussetzungen. Unsere Frauen nehmen derzeit den 4. Tabellenplatz ein. Vom Drittplatzierten, dem SV Grün-Weiß Schwerin 2, trennt uns nur ein Punkt.

Am kommenden Sonnabend um 15:00 Uhr hat unsere Mannschaft das letzte Heimspiel in dieser Saison zu absolvieren. Gegner ist der HSV Grimmen, der in diesem Jahr Tabellenschlusslicht ist. Danach findet nur noch ein Spiel statt. Das wird am letzten Spieltag, dem 27.04.2019, in Schwerin ausgetragen. Wenn sich unsere Frauen bis dahin anstrengen, könnte es in diesem Spiel um die Bronzemedaille gehen. Also kommt am Sonnabend in die Schröder-Halle und unterstützt unsere Frauen, damit die Ausgangsbedingungen so günstig bleiben.

Am vergangenen Wochenende spielten:

Stefanie Praetzel, Maxi Wegner (beide Tor), Franziska Schmidt, Anne Behning (1), Sophie Masermann, Celina Bollow-Garlipp (7), Yvonne Jäger, Katrin Horke (7), Caroline Kröning (4), Katja Ehmcke (3), Anna Herbst (5) und Neele Jepsen (1).