Weibliche Jugend E knapp gegen Wismar

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Fuchsteufelswilde Girls feiern Heimsieg

 

Endlich war es mal wieder soweit, wir durften nach langer Corona Pause wieder Handball spielen. Darauf haben sich die Mädels, die Anfang November ihr letztes Spiel absolviert hatten, riesig gefreut. Eine kleine Enttäuschung gab es nur, dass keine Zuschaue in die Halle durften, auf Grund der roten Corona Ampel.

Zu Gast waren die Mädels der TSG Wismar. Das Hinspiel konnten die Bützowerinnen klar für sich entscheiden, damals funktionierte die Manndeckung nahezu perfekt.

Die Trainerinnen rechneten diesmal mit einem Spiel auf Augenhöhe und sie sollten Recht behalten. Klar hatten wir als ungeschlagener Tabellenführer die Favoritenrolle bei uns, aber durch die lange Spiel- und Trainingspause, wussten wir nicht wo wir gerade stehen.

Motiviert und ein wenig nervös gingen die Mädels auf beiden Seiten ins Spiel. Die Manndeckung klappte auch heute wieder bestens, so konnten sie lange den Kasten sauber halten. Nach dem langsam die Nervosität abgelegt und der Weg zum Tor gefunden wurde, maskierte Melina Gonzalo in der 3. Spielminute den ersten Treffer für die Gastgeberinnen. Auch die nächsten zwei Treffer gingen auf ihre Kappe, ehe die Gäste in der 11. Minute den ersten Treffer erzielten. Eine Minute später schafften sie sogar gleich den Ausgleich. Die Trainerinnen nahmen eine Auszeit, um die Mädels an ihre Stärken zu erinnern. Bis zur Halbzeitpause war es ein ausgeglichenes Spiel, die Bützowerinnen konnten sich nicht entscheidend absetzen, obwohl sie sehr vielen Chancen hatten, diese aber nicht nutzten und die gegnerische Torhüterin berühmt geworfen haben.

Dank der guten Abwehr, angeführt von Martha Mießner, die sich den einen oder anderen Ball stibitzt hat und mit Anni Ronnecker, sie stand ausnahmsweise mal im Tor, waren die Gäste auch nicht erfolgreich. Es ging mit einem Unentschieden 5:5 in die Halbzeitpause.

Auch den ersten Treffer in Halbzeit zwei markierten die Warnowstädterinnen durch ein sehr schönes Überraschungstor aus der zweiten Reihe von Merle Stapelmann. Wie auch schon in Halbzeit eins, ging es in Halbzeit zwei weiter. Die Bützower Mädels gaben ihre Führung aber nicht aus der Hand. Die gesamte Mannschaft auf dem Spielfeld und auf der Bank kämpften und motivierten sich gegenseitig bis zum Schluss. Sie gingen mit einem knappen aber dann doch verdienten 9:8 Heimsieg von der Platte und waren stolz auf ihre Leistung.

Juliane Koziol und Katrin Schwarzfeld waren mit der gesamten Mannschaft zufrieden, jede einzelne Spielerin hat sich weiterentwickelt und hatte Spaß am Spiel.

Jetzt heißt es weiter fleißig an den Torwürfen trainieren, um die Chancenverwertung zu verbessern.

 

Gespielt hat: Anni Ronnecker (8 im Tor)

Emma Krüger, Martha Mießner (3), Clara Püstow 1, Ruby Winter, Mila Koziol, Martha Pakendorf, Anna Groß, Sarah Thiemann